>> 13 Stühle  <<

 

Lustspiel von 1938   ●   Deutsches Reich   ●  s/w   ●  87 Min.


 
 Produktionsstab
 
Spielleitung: E. W. Emo
Buchvorlage:
Ilja Ilf, Jewgeni Petrow
Buch:
Per Schwenzen, E.W. Emo
Schnitt:
Munni Obal
Kamera: Eduard Hösch
Musik:
Nico Dostal
Ton:
Paul Kemetter
Ausstattung: Julius von Borsody
Herstellungsleitung: Hans Tost
Produktionsleitung:
Karl Künzel
Aufnahmeleitung:
Josef A. Vesely
Produzent:
E. W. Emo
Emofilm GmbH, Wien
Weltvertrieb:
Tobis Sascha Filmindustrie AG, Wien
Im Auftrag der Terra-Filmkunst GmbH, Berlin
EMO Film GmbH, Wien
 
 Personen und ihre Darsteller
 

Felix Rabe, Friseur . . .
Alois Hofbauer, Antikhändler . . . 
Lilly Walter
. . . 
Freundin von Lilly Walter . . . 
Oberin, Waisenhaus . . . 
Karoline Hofbauer . . . 
Portier, Lerchengasse . . . 
Besitzer, Möbelladen . . . 
Oskar . . . 
Eberhardt . . . 
Frau von Eberhardt
. . . 
Zauberkünstler . . . 
Rechtsanwalt Pfannkuch . . . 
Altes Ehepaar . . . 
Altes Ehepaar . . . 
Sohn Fritz . . . 
Mann mit Handwagen . . . 
Vollstreckungsbeamter . . . 
Auktionator . . . 
Angestellte im Modesalon . . . 
Amtsgerichtsrat . . . 
Antiksammler . . . 
Seine Frau . . . 
Chefarzt, Nervenheilanstalt . . . 
Assistenzarzt . . . 
Inhaber, Frisiersalon . . . 
Ober im Tanzlokal . . . 
Rosa, Stubenmädchen . . . 
Chor im Waisenhaus . . . 

 . . . Heinz Rühmann
 . . . Hans Moser
 . . . Inge List
 . . . Clemenntia Egies (als Menta Engies)
 . . . Hedwig Bleibtreu
 . . . Anni Rosar
 . . . Rudolf Carl
 . . . Karl Skraup
 . . . Richard Eybner
 . . . Alfred Neugebauer
 . . . Maria Waldner
 . . . Hans Unterkircher
 . . . Mihail Xantho
 . . . Walter Huber
 . . . Pepi Glöckner
 . . . Wilhelm Tauchen
 . . . Ferdinand Maierhofer
 . . . Karl Ehmann
 . . . Wilhelm Schich
 . . . Louise Kartousch
 . . . Josef Stiegler
 . . . Ernst Reitter
 . . . Emmy Flemmich
 . . . Carl Günther
 . . . Kurt Reding
 . . . Julius Karsten
 . . . Wilhelm Sichra
 . . . Mimi Stelzer
 . . . Wiener Sängerknaben
 Daten
Format: 35 mm, s/w, 1:1,18 Uraufführung: 21.10.1938
Länge: 2516 Meter Zensur: 12.09.1938, Jugendfrei
Arbeitstitel: 13 Sessel Alternativer Titel: Dreizehn Stühle
Ausländischer Titel: 13 stolar (S) Drehorte: Wien, ab Anfang Juli 1938
Uraufführung: 16.09.1938 Capitol Dresden, 20.09.1938 in Wien, 18.10.1938 in Berlin UFA-Palst am Zoo
TV-Erstausstrahlung: 12.10.1964 in der DDR / 21,12,1972 in der BRD
 
 Inhalt
 

Ein junger Friseur fährt nach Wien, um das Erbe seiner verstorbenen Tante anzutreten. Große Reichtümer erwarten ihn nicht, dafür aber dreizehn Stühle in einer leerstehenden Stadtwohnung. Sie werden vom enttäuschten Erben verkauft, mit dem Ziel, eine Fahrkarte nach Hause von diesem Geld kaufen zu können. Kaum ist dieses Vorhaben erledigt, findet er einen Brief, der verrät, dass die Tante eine große Geldsumme in einen der Stühle eingenäht hat. Der Antikhändler, der seine Stühle gekauft hat, war jedoch so geschäftstüchtig, dass er die Stühle schon wieder veräußert hat. Sie schließen sich zusammen, um gemeinsam den Stuhl mit dem eingenähten Geld zu finden. Es beginnt eine turbulente Jagd...

 
 Kritiken
 

"Ein Film mit Herz und Witz, der mit viel Tempo erzählt wird, dabei immer wieder in den Klamauk abrutscht. Diese Albernheiten sind jedoch das Salz in der Suppe des Films, sie wurden mit Bedacht an passenden Stellen integriert und von den Protagonisten so sympathisch und auf den Punkt gespielt umgesetzt, dass man nicht genug davon kriegen kann." (sk / deutsche-filme.com)

"Streckenweise zwar etwas klamaukhaftes Grotesk-Lustspiel, doch mit Witz und Temperament inszeniert und vergnüglich gespielt.“ (Lexikon des internationalen Films)

"Deutsche Adaption der Sozialismus-Groteske Zwölf Stühle der Sowjetautoren Ilja Ilf und Jewgeni Petrowitsch Petrow – ins bieder Kleinbürgerliche gewendet; [...] nicht ohne Witz, aber ohne die Aggressivität der – verleugneten – Vorlage.“ (Lexikon Filme im Fernsehen)

„Man muß sehend und lachend erleben, welch einen hanebüchenen und eulenspiegelhaften Unfug die Zwei treiben, wie sie unerschöpflich an köstlichen und verrückten Einfällen sind, wie einer den anderen hetzt, so daß sie kurz vor dem überraschenden und glücklichen Ende mit vollem Recht in einer Irrenanstalt landen“ (Filmwelt, 1938)

 Nachlässe, Sammlungen und weiterführendes Material
Archiv Sebastian Kuboth, aus dem Nachlass von Inge List:
- 12 Film- und Setfotos
 Verweise
www.tv-kult.com/forum - Diskussion über den Film
www.cinema.de - Standfotos aus dem Film
www.tv-kult.com - Rezension zur DVD-Veröffentlichung
 
 Produkte
 Quellen
Filmdaten: Filmvorspann, filmportal.de, wikipedia, imdb.com, deutscher-tonfilm.de
Arbeitstitel: Arbeitsvertrag Inge List (Archiv Sebastian Kuboth)